Forschungsschwerpunkt GIS und räumliche Modellierung

Forschungsprojekte

  • InnovationPlus: Modularisiertes Blended-Learning in der GIS-Ausbildung
    Projekt zur Weiterentwicklung der Lehre im Lehrschwerpunkt Geographische Informationssysteme (GIS) des Instituts für Physische Geographie und Landschaftsökologie.
    Leitung: Bastian Steinhoff-Knopp
    Team: Tienes Bär
    Jahr: 2020
    Förderung: Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur (MWK)
    Laufzeit: 04.2020 - 03.2021
  • EBeMÖS - Erfassung und Bewertung von Meeresökosystemen und Ökosystemleistungen der deutschen Nord- und Ostsee
    Übergeordnetes Ziel des Projektes ist es, die Ökosystemleistungen (ÖSL) der deutschen Meere im Gebiet der 12-Seemeilen-Zone und im Gebiet der ausschließlichen Wirtschaftszone zu erfassen und monetär zu bewerten. Hierdurch können politische Entscheidungen in diesem Bereich auf vielfältige Weise unterstützt werden. EBeMÖS wird dabei sowohl zur Umsetzung der Meeresstrategie-Rahmenrichtlinie MSRL beitragen als auch Maßnahmen 5 und 14 des 2. Zieles der EU-Biodiversitätsstrategie unterstützen.
    Leitung: Malte Oehlmann (adelphi)
    Team: Kristin Kuhn, Benjamin Burkhard
    Jahr: 2020
    Förderung: Bundesamt für Naturschutz (BfN)
    Laufzeit: 20.11.2019 - 31.05.2022
  • ModBieN - Flächenhafte Modellierung der Bestäubungsleistung in Niedersachsen für ein nachhaltiges und regionales Landschaftsmanagement
    Bestäubung durch Insekten zählt zu den regulierenden Ökosystemleistungen und stellt eine wichtige Basis für die Bereitstellung zahlreicher wertvoller, für den Menschen nutzbarer Güter dar. In ModBieN sollen anhand des GIS-basierenden Modells ESTIMAP Habitate für Wildbienen in Beispielräumen Niedersachsens flächenhaft modelliert werden, um Handlungsempfehlungen für eine nachhaltige Naturnutzung bereitzustellen.
    Leitung: Benjamin Burkhard (PhyGeo)
    Team: Malte Hinsch, Jens Groß, Benjamin Burkhard
    Jahr: 2019
    Förderung: Deutsche Bundesstiftung Umwelt DBU
    Laufzeit: 01.12.2019 - 30.11.2022
  • Ausweisung von starkregengefährdeten Gebieten in Hessen als Grundlage für Planungen zur Gefahrenabwehr auf Landes- und kommunaler Ebene
    In diesem Projekt wird ein Verfahren zur automatisierten Auswertung radarmeteorologischen Daten (RADOLAN) zur Ausweisung von Starkregenereignissen entwickelt. Darauf aufbauend werden für das Bundesland Hessen starkregengefährdete Gebiete ausgewiesen.
    Leitung: Gerald Kuhnt,
    Team: Jennifer Kreklow
    Jahr: 2015
    Förderung: Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie (HLNUG)
    Laufzeit: 10.2015 - 09.2019
  • Bodenerosionsmonitoring Baden-Württemberg
    Im Erosionsmonitoring Baden-Württemberg werden seit dem Jahr 2011 auf einer Fläche von etwa 200 ha Ausmaß und Auftrittshäufigkeit von Bodenerosion durch Wasser. Ziel der Langfristerhebung ist die Lieferung empirisch abgesicherter Werte zu Bodenerosion durch Wasser unter verschiedenen Standort- und Bewirtschaftungsbedingungen.
    Leitung: Bastian Steinhoff-Knopp
    Jahr: 2011
    Förderung: Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg (LUBW)
    Laufzeit: seit 2011
  • Gefährdungskarte Bodenerosion im Kanton Basel-Landschaft
    In diesem Projekt wurde eine digitale Karte der Erosionsgefährdung für die Fruchtfolgeflächen im Kanton Basel-Landschaft entwickelt. Die Karte dient der Beratung von Landwirten, stellt Stufen der Erosionsgefährdung dar und zeigt zusätzlich Flächen auf, von denen möglicherweise Feinerde in die Gewässer gelangt.
    Leitung: Thomas Mosimann
    Team: Jan Bug
    Jahr: 2009
    Förderung: Kanton Basel-Landschaft
    Laufzeit: 2009 - 2010
  • Bodenerosionsdauerbeobachtung Niedersachsen
    Die Bodenerosionsdauerbeobachtung in Niedersachsen wurde im Jahr 2000 eingerichtet und liefert seitdem systematische Daten über Auftrittshäufigkeit und Ausmaß von Bodenerosion durch Wasser. In 7 Gebieten, die potentiell von Bodenerosion durch Wasser gefährdet sind, stehen über 450 ha Ackerfläche unter Beobachtung. Je nach Gebiet und Parzelle liegen 9 bis 17-jährige Messreihen vor. Insgesamt liegt eine umfangreiche Datenbasis auf der Grundlage von über 1500 Parzellenjahren vor. Damit ist die niedersächsische Bodenerosionsdauerbeobachtung eine der längsten systematische Beobachtungszeitreihen zu Bodenerosion auf dem europäischen Festland.
    Leitung: Bastian Steinhoff-Knopp
    Jahr: 2000
    Förderung: Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie Niedersachsen (LBEG)
    Laufzeit: seit 2000