• Zielgruppen
  • Suche
 

Drohneneinsatz für den Feldhamsterschutz

In Kooperation mit der Ökologischen Station Mittleres Leinetal (ÖSML) wurden in den letzten Tagen in der Calenberger und der Hildesheimer Börde mehrere Getreideschläge direkt nach der Ernte mit einer Drohne beflogen.

Die daraus gewonnenen hochauflösenden Orthofotos werden u.a. im Rahmen eines Forschungsorientierten Projektes im Master Landschaftwissenschaften genutzt. Es soll geklärt werden, ob die Anzahl der per Drohne erkannten Feldhamsterbaue mit der Anzahl der beim Ablaufen kartierten Baue übereinstimmt. Als Ergebnis soll eine alternative luftbildgestützte Erfassungsmethode entwickelt werden, die zukünftig die zeitintensiven Geländebegehungen flächenhaft ergänzen kann.

Der Feldhamster (Cricetus cricetus) war in der südniedersächsischen Bördelandschaft einst weit verbreitet. Die zunehmende Intensivierung und Technisierung der Landwirtschaft haben jedoch zu einer zunehmenden Isolation und Zerschneidung der Lebensräume geführt. Als Folge haben die Bestände der Feldhamster in der Vergangenheit drastisch abgenommen.

 Autor: Jens Groß